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Architektur
ARCHITEKTUR
VON HAITO BIS HERZOG & DE MEURON
Neue Ausstellungsräume mit einem eigenen Eingang und einem extravaganten Dach! Das Museum der Kulturen Basel gibt sich eine neue Identität – im Herzen der mittelalterlichen Stadt Basel. Moderne, stilvolle und lichtdurchflutete Ausstellungssäle laden zum Flanieren ein.
Nichts prägt den Münsterplatz so sehr wie das aus rotem Sandstein gebaute Münster. Auftraggeber war der Bischof von Basel mit Namen Haito. Das markante Dach mit den bunten Ziegeln wird nun ernsthaft konkurrenziert: Blickt man von den Münstertürmen auf den Platz, sticht die Silhouette des farbig schimmernden Museumsdaches ins Auge, das sich formschön in die Dachlandschaft auf dem Münsterhügel einfügt. Unter der Regie von Herzog & de Meuron wurde ein markanter Bau realisiert – eine weitere Perle in der Basler Architektur-Kette.

Der klassizistische Bau von Melchior Berri von 1849 war das erste als Museum errichtete Gebäude in der deutschen Schweiz und ein entscheidender Eingriff in die damals noch weitgehend mittelalterliche Architektur auf dem Münsterhügel. Das Museum war als „Universalmuseum“, als Haus der Wissenschaften und der Künste konzipiert. Nachdem der Sammlungsbestand stark angewachsen war, und um dem künftigen Platzbedarf Rechnung zu tragen, wurde 1917 der hofseitige Erweiterungsbau der Architekten Vischer & Söhne realisiert. Der Vischerbau hat nun mit dem eindrucksvoll gestalteten und gefalteten Dachgeschoss von Herzog & de Meuron eine entscheidende Erweiterung erfahren.
Bildergalerie
 
Kontakt
Öffentlichkeitsarbeit
Andrea Mašek
T +41 61 266 56 34, Email
Publikation
Eigensinn -
von Miss Kumbuk bis
Herzog & de Meuron
Band 2
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