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Ausstellung

StrohGold

kulturelle Transformationen
sichtbar gemacht

ab 25.10.2014 / Dauerausstellung 

Warum wird ein bayrisches Dirndl aus afrikanischen Waxprintstoffen geschneidert? Sind diese Stoffe überhaupt afrikanisch? Kann es sein, dass der Bodhisattva Avalokiteshvara in Südasien und im Himalaya männlich dargestellt und in Japan als Kannon Bosatsu in weiblicher Form verehrt wird? StrohGold, die zweite Dauerausstellung im Museum der Kulturen Basel, stellt kulturelle Aneignungs- und Umwandlungsprozesse ins Zentrum. Alltagsgegenstände, Techniken, Materialien, politische Konzepte und religiöse Vorstellungen verbreiten sich regional und global und werden immer wieder aufs Neue lokal aufgenommen, abgelehnt oder auf kreative Art und Weise in den eigenen Alltag sinnstiftend eingewoben.

Die Ausstellung greift in 10 Stationen unterschiedliche Themenkomplexe auf, von Upcycling zu Mode etwa, von religiösen Wechselbeziehungen zu globalen wirtschaftlichen Verflechtungsgeschichte(n) bis hin zu Übergangsriten.

Da kulturelle Transformationsprozesse zu den konstanten Phänomenen des Lebens gehören, finden auch in der Ausstellung an zwei Orten jedes Jahr Wechsel statt. Im ersten Raum der Ausstellung werden abwechselnd Kunstschaffende mit einem Werk vorgestellt, dessen Entstehung mit Objekten aus der Sammlung verknüpft ist. Der letzte Raum wird zweimal im Jahr neu gestaltet, um weitere Themen vorzustellen oder einzelne Aspekte zu vertiefen – entweder durch Ausstellungen, die mit Gästen realisiert werden oder in Werkateliers, die die Besucherinnen und Besucher einladen, selber Hand anzulegen und Alltägliches zu etwas Neuem umzugestalten.

Zu Gast in der Ausstellung

BLAU MACHEN AUF JAPANISCH
Ab 03.10.2017
Shibori heisst «pressen, drehen, quetschen» – ein Hinweis darauf, wie dieses japanische Stoffmusterungsverfahren funktioniert: Bevor der Stoff gefärbt wird, werden Muster aus kleinen und grossen Punkten und Kreisen in das Textil eingebunden oder genäht. Grösse und Feinheit der Muster bestimmen die Qualität des fertigen Kleidungsstücks. Wir haben die Klasse 6c der Primarschule Neubad aus Basel eingeladen, diese Technik kennenzulernen, eigene Kreationen zu entwerfen und diese im Museum auszustellen. Lassen Sie sich überraschen – Konnichiwa.

KNOTENPUNKT - Mitmachwerkstatt
Ab 05.11.2017
Es gibt eine Vielzahl von Knoten, je nachdem ob wir etwas verschnüren, verbinden, vertäuen, verketten oder verschlingen wollen. Bei unzähligen Tätigkeiten spielen Knoten eine Rolle: beim Klettern, beim Segeln, bei der Handarbeit und nicht zuletzt beim Binden der Krawatte. Die Mitmachwerkstatt lädt alle ein, die Welt der Knoten kennenzulernen, auszuprobieren und gemeinsam Hand anzulegen, um ein grosses Knotenwerk zu schaffen.


Bildergalerie
Aus Pet wird Gold! Die Designerin Florie Salnot hat 2009 zusammen mit Saharawi-Frauen in Flüchtlingscamps in Südwest-Algerien innovative handwerkliche Techniken entwickelt mit denen sie aus weggeworfenen Pet-Flaschen fein ziselierten Gold-Schmuck zum Verkauf herstellen können. Foto: Sallot Georges Halskette; Hamburg, Deutschland; PET-Flaschen, Acryl-Farben, Baumwollfaden; 2014; Design: Florie Salnot Dirndl à l'Africaine; München, Deutschland; Baumwolle, Synthetik, Kaurischnecken, Spitze; 2014; Design: Marie Darouiche, Rahmée Wetterich (NOH NEE) Tuch mit Shibori-Muster; Honshu, Japan; Seide, Indigo; 1963; IId 5946 Plastikkanne; Dakar, Senegal; Recycling-Plastik; 2014
Aus Pet wird Gold! Die Designerin Florie Salnot hat 2009 zusammen mit Saharawi-Frauen in Flüchtlingscamps in Südwest-Algerien innovative handwerkliche Techniken entwickelt mit denen sie aus weggeworfenen Pet-Flaschen fein ziselierten Gold-Schmuck zum Verkauf herstellen können. Foto: Sallot Georges
Halskette; Hamburg, Deutschland; PET-Flaschen, Acryl-Farben, Baumwollfaden; 2014; Design: Florie Salnot
Dirndl à l'Africaine; München, Deutschland; Baumwolle, Synthetik, Kaurischnecken, Spitze; 2014; Design: Marie Darouiche, Rahmée Wetterich (NOH NEE)
Tuch mit Shibori-Muster; Honshu, Japan; Seide, Indigo; 1963; IId 5946
Plastikkanne; Dakar, Senegal; Recycling-Plastik; 2014
Impressionen aus der Ausstellung
 
Veranstaltungen
Führung
StrohGold

Führung

StrohGold

26. November 2017, 11.00 - 12.00 Uhr

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StrohGold
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kulturelle Transformationen
sichtbar gemacht
26. November 2017, 11.00 - 12.00 Uhr

Warum wird ein bayrisches Dirndl aus afrikanischen Stoffen geschneidert? Sind diese Stoffe überhaupt afrikanisch? Gegenstände, Ideen und Techniken wandern seit je zwischen den Kulturen. Erfahren Sie in der Ausstellung StrohGold mehr über die spannenden Verflechtungsgeschichten.

> Mit Reingard Dirscherl

Eintritt (gemäss Tarifstruktur)

> Kalendereintrag
> PDF
Führung
StrohGold

Führung

StrohGold

26. November 2017, 11.00 - 12.00 Uhr

Studierendenprojekt
Transformationsgeschichte(n)
Geschichten von kulturellen Transformationen
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