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Ausstellung

StrohGold

kulturelle Transformationen
sichtbar gemacht

ab 25.10.2014 / Dauerausstellung 

Warum wird ein bayrisches Dirndl aus afrikanischen Waxprintstoffen geschneidert? Sind diese Stoffe überhaupt afrikanisch? Kann es sein, dass der Bodhisattva Avalokiteshvara in Südasien und im Himalaya männlich dargestellt und in Japan als Kannon Bosatsu in weiblicher Form verehrt wird? StrohGold, die zweite Dauerausstellung im Museum der Kulturen Basel, stellt kulturelle Aneignungs- und Umwandlungsprozesse ins Zentrum. Alltagsgegenstände, Techniken, Materialien, politische Konzepte und religiöse Vorstellungen verbreiten sich regional und global und werden immer wieder aufs Neue lokal aufgenommen, abgelehnt oder auf kreative Art und Weise in den eigenen Alltag sinnstiftend eingewoben.

Die Ausstellung greift in 10 Stationen unterschiedliche Themenkomplexe auf, von Upcycling zu Mode etwa, von religiösen Wechselbeziehungen zu globalen wirtschaftlichen Verflechtungsgeschichte(n) bis hin zu Übergangsriten.

Da kulturelle Transformationsprozesse zu den konstanten Phänomenen des Lebens gehören, finden auch in der Ausstellung an zwei Orten jedes Jahr Wechsel statt. Im ersten Raum der Ausstellung werden abwechselnd Kunstschaffende mit einem Werk vorgestellt, dessen Entstehung mit Objekten aus der Sammlung verknüpft ist. Der letzte Raum wird zweimal im Jahr neu gestaltet, um weitere Themen vorzustellen oder einzelne Aspekte zu vertiefen – entweder durch Ausstellungen, die mit Gästen realisiert werden oder in Werkateliers, die die Besucherinnen und Besucher einladen, selber Hand anzulegen und Alltägliches zu etwas Neuem umzugestalten.

Zu Gast in der Ausstellung

Institut Hyperwerk: Geschichte weiterweben
4.10. 2016 - 5.2. 2017

Mitmachwerkstatt: PartiziPAPIER
ab 30.10. 2016 - 2.4. 2017


Bildergalerie
Aus Pet wird Gold! Die Designerin Florie Salnot hat 2009 zusammen mit Saharawi-Frauen in Flüchtlingscamps in Südwest-Algerien innovative handwerkliche Techniken entwickelt mit denen sie aus weggeworfenen Pet-Flaschen fein ziselierten Gold-Schmuck zum Verkauf herstellen können. Foto: Sallot Georges Halskette; Hamburg, Deutschland; PET-Flaschen, Acryl-Farben, Baumwollfaden; 2014; Design: Florie Salnot Dirndl à l'Africaine; München, Deutschland; Baumwolle, Synthetik, Kaurischnecken, Spitze; 2014; Design: Marie Darouiche, Rahmée Wetterich (NOH NEE) Tuch mit Shibori-Muster; Honshu, Japan; Seide, Indigo; 1963; IId 5946 Plastikkanne; Dakar, Senegal; Recycling-Plastik; 2014
Aus Pet wird Gold! Die Designerin Florie Salnot hat 2009 zusammen mit Saharawi-Frauen in Flüchtlingscamps in Südwest-Algerien innovative handwerkliche Techniken entwickelt mit denen sie aus weggeworfenen Pet-Flaschen fein ziselierten Gold-Schmuck zum Verkauf herstellen können. Foto: Sallot Georges
Halskette; Hamburg, Deutschland; PET-Flaschen, Acryl-Farben, Baumwollfaden; 2014; Design: Florie Salnot
Dirndl à l'Africaine; München, Deutschland; Baumwolle, Synthetik, Kaurischnecken, Spitze; 2014; Design: Marie Darouiche, Rahmée Wetterich (NOH NEE)
Tuch mit Shibori-Muster; Honshu, Japan; Seide, Indigo; 1963; IId 5946
Plastikkanne; Dakar, Senegal; Recycling-Plastik; 2014
Impressionen aus der Ausstellung
 
Veranstaltungen
Führung
StrohGold

Führung

StrohGold

04. Dezember 2016, 11.00 - 12.00 Uhr

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StrohGold
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kulturelle Transformationen
sichtbar gemacht
04. Dezember 2016, 11.00 - 12.00 Uhr

Warum wird ein bayrisches Dirndl aus afrikanischen Stoffen geschneidert? Sind diese Stoffe überhaupt afrikanisch? Gegenstände, Ideen und Techniken wandern seit je zwischen den Kulturen. Erfahren Sie in der Ausstellung StrohGold mehr über die spannenden Verflechtungsgeschichten.

> Mit Nadja Breger

Eintritt frei

> Kalendereintrag
> PDF
Führung
StrohGold

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StrohGold

04. Dezember 2016, 11.00 - 12.00 Uhr

Studierendenprojekt
Transformationsgeschichte(n)
Geschichten von kulturellen Transformationen
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